Neue Songbook-Serie gestartet…

Jetzt sind es schon 11 Jahre her dass ich die ersten Liederbücher für die Bluesharp veröffentlicht habe – links ist eines der Bücher von damals zu sehen!
Seitdem stieg nicht nur die Erfahrung im Unterrichten um 11 Jahre, auch das Feedback zum Unterrichtsmaterial und zu den Büchern brachte so manche neue Erkenntnis.

Und so wurde es Zeit, die Songbooks einer Verjüngungskur zu unterziehen und das ganze Erscheinungsbild, die Notation und die Sounds zu erneuern!

Das erste Songbook der neuen Serie ist „Bluesharp Songbook – 25 Seemannslieder / Sea Shanties – Band 1″.
Seemannslieder waren immer schon sehr beliebt, darum auch der Start mit diesen. In nächster Zeit werden alle Bücher erneuert, please be patient.


Hier ein paar Bilder, Hörbeispiele und natürlich das Buch selber:

Und hier das Buch, aktuell erhältlich als PDF und Druckbuch:

Ich wünsche viel Spaß mit den neuen Songbooks, Reynhard

Gfrei Di Friday #23: „Die Affen rasen durch den Wald“

Im Sommer sind die Schulen leer – Schulferien…!
Und eines der besten Beschäftigungsmöglichkeiten ist dabei das Musizieren…!
Daher hier ein beliebter Kindersong, ohne Noten, mit Liedtexten, mit Strumming-Pattern für die Gitarre – bereit für das gemeinsame Musizieren.

Erklärungen zur verwendeten Tabulatur findest du in diesem Post: "Die verwendeten Tabulaturen – kein Notenlesen nötig"

 

Und wer am lautesten mitspielt hat gewonnen.
Viel Spaß dabei, Reynhard

Mit der Mundharmonika Lieder begleiten – der Pattern Trainer

In den Video-Kursen „Begleitinstrument Bluesharp – mit der Mundharmonika Lieder begleiten verwenden wir ja Rhythmus-Pattern als Basis, ähnlich der „Strumming Pattern“ für die Gitarre.
Und diese Pattern gehören natürlich geübt – nur so gibt es Sicherheit im Spiel und du kannst dich auf Variationen und Erweiterungen konzentrieren.

Zu diesem Zweck habe ich diesen „Pattern Trainer“ erstellt: Ein „Blub“-Ton gibt an wann du einen Blas- oder Ziehmehrklang spielen sollst, eine Pause ist natürlich auch als solche zu sehen und wird mit Stille umgesetzt. Der „Blub“ ist dabei Ton-Neutral und gibt nur die Rhythmik an. Einfach dein Wunschpattern aus der Liste auswählen, das Tempo einstellen und „play“ – schon kannst du mitspielen, trainieren und Routine sammeln!

Und für experimentierfreudige Begleiter – am Ende der Pattern-Auswahlliste auf „– Eigenes Pattern –„ klicken und schon erscheint ein Eingabefeld für ein eigenes Pattern. Voreingestellt ist „1+2+3+4+“, da eine Zahl oder ein + durch ein „_“ ersetzen und schon ist das Pattern angepasst. Das dann wiederholen bis das Pattern so wird wie gewünscht… 😉

 

In den Videokursen sind ab sofort auch diese Pattern samt Trainer eingebunden. Also gleich nachschaun und mit den dort notierten Songs und diesen Pattern trainieren… 😉

Rhythmische Grüße, Reynhard

P.S.: Was „1_2+3_4+“ bedeutet wird natürlich auch detailiert in den genannten Videokursen erklärt und angewandt…

Zum Bild: So sieht für die KI ein Mundharmonikaspieler aus der ‚verbissen‘ einen Groove übt… 😉

Gfrei Di Friday #22: „Humours of Whiskey“ – Paddy Richter

 

Die Paddy Richter Stimmung ist eine Sonderstimmung der Bluesharp. Der Unterschied zur klassischen Richterstimmung ist der Blaston im Kanal 3, der um einen Ganzton erhöht wurde. Dadurch eignet sich das Instrument sehr gut für die irische Musik, für Jigs und Reels.
Und einen der bekanntesten Jigs habe ich hier hochgeladen:

Erklärungen zur verwendeten Tabulatur findest du in diesem Post: "Die verwendeten Tabulaturen – kein Notenlesen nötig"

 

Mehr Irland geht kaum, viel Spaß damit, Reynhard

Nachgemachtes, und der meist gespielte „Song“ ever…

Viele Songs und Hits sind gecovert oder im Kern von bekannten oder auch unbekannten Komponisten „abgeschaut“ – oder besser gesagt „abgehört“.

Beispiele gibt es viele, z.B. der Hit „Seven Nation Army“ von „The White Stripes“. Auch wenn der Herr White das anders sieht und rhythmisch doch ein kleiner Unterschied ist – Anton Bruckner schrieb die ikonische Tonfolge schon über hundert Jahre vorher. Vergleich: The White Stripes vs. Anton Bruckner
Und auch die Gangster-Story von Coolio ist zu einem großen Teil das Werk eines anderen: Coolio vs. Stevie Wonder

Auch der meist gespielte Song – oder eher gesagt die meist gespielte Tonfolge – ist ein kleines Juwel aus vergangenen Zeiten. 
Im Jahr 1902 komponierte und spielte der spanische Komponist Francisco Tárrega (1852-1909) ein Stück für die Gitarre mit einer kleinen Melodie, die laut Dr. Pop bis zu 30 Millionen mal am Tag (!!!) zu hören war – die allseits bekannte Melodie vom Nokia-Klingelton!
Die moderne Nokia-Version zu verlinken ist wohl nicht nötig, hier aber der Link zum Original: Gran vals – Francisco Tárrega
Gleich in der Sekunde 12 werden viele Smartphone-User instinktiv zum Telefon greifen… 😉

Und dieser Blog wäre nicht ein Mundharmonika-Blog gäb es nicht gleich hier die Tab für diese Melodie.
Einfach auf die Grafik klicken und Telefon spielen… 😉

 

 

 

Viel Spaß damit wünscht Reynhard

Gfrei Di Friday #21: „California Zaphyr“

Dieser Song ist eine Hommage der Country Legende Hank Williams an den gleichnamigen berühmten Fernzug, der als „Union Pacific Queen“ bezeichnet wird. Der Song beschreibt die Reise von Los Angeles  in Richtung Santa Fe, wobei die Geschwindigkeit und die Fahrt durch die Rocky Mountains besungen werden. Passend zur bevorstehenden Ferien- und Reisezeit…!

Erklärungen zur verwendeten Tabulatur findest du in diesem Post: "Die verwendeten Tabulaturen – kein Notenlesen nötig"

 

Gute Reise wünscht Reynhard